Zum Thema: PKW für Ehegatten bei Minijobbern – Firmenwagenüberlassung an Ehefrau oder sonstige nahestehende Personen im Minijob (k)eine gute Idee

Teilweise werden in Unternehmen Firmenwagen zur uneingeschränkten Privatnutzung an Ehegatten oder sonstige nahestehende Personen des Gesellschafters im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses überlassen. Eine darüber hinaus gehende Vergütung wird oft nicht gezahlt.

Der BFH hat nun entschieden, dass dieses Gestaltungsmodell steuerschädlich ist und daher nicht anzuerkennen ist, da  es dem sog. Fremdvergleich nicht standhält. Nach Ansicht des BFH würde ein Arbeitgeber einem familienfremden Minijobber keinen Firmenwagen zur uneingeschränkten Privatnutzung überlassen, da die hierdurch entstehenden Kosten nicht kalkulierbar sind und durch eine umfangreiche Privatnutzung des PKW die Vergütung der Arbeitsleistung in erhebliche Höhen steigen könnte.  

Hinweis: Trotz der Entscheidung des BFH gibt es nach wie vor noch andere Möglichkeiten zur Verbesserung der Entlohnung von Minijobbern, die gleichzeitig einem Fremdvergleich standhalten