Schwerbehindertenausgleichsabgabe – Meldung und Zahlung bis zum 31.03.2019

Beschäftigt ein Arbeitgeber im Jahresdurchschnitt monatlich 20 oder mehr Arbeitnehmer, besteht eine gesetzliche Pflicht, mindestens 5 % der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. 

Wird die Pflichtquote von 5 % nicht erfüllt, muss für jeden unbesetzten Pflichtarbeitsplatz monatlich eine Ausgleichszahlung geleistet werden.

Bis zum 31.03.2019 hat der Arbeitgeber eine Meldung an die zuständige Agentur für Arbeit für das vorangegangene Kalenderjahr zu tätigen. Die Meldung muss, aufgegliedert nach Monaten, die Daten enthalten, die für die Berechnung über den Umfang der Beschäftigung erforderlich sind.

Eine gegebenenfalls zu zahlende Ausgleichsabgabe müssen Arbeitgeber ebenfalls bis zum 31.03.2019 an das für den Arbeitgeberhauptsitz zuständige Integrationsamt überweisen.

Bei verspäteter Zahlung wird ein Säumniszuschlag erhoben.

Hinweis: Für Arbeitgeber mit weniger als 20 Arbeitsplätzen besteht eine Anzeigepflicht nur nach Aufforderung der zuständigen Agentur für Arbeit.