Strafbefreiende Selbstanzeige

Die Diskussion über die strafbefreiende Selbstanzeige wird immer wieder durch Medienberichte neu entfacht, sei es infolge des Ankaufs von Steuerdaten-CDs durch deutsche Behörden oder anlässlich staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen prominente Deutsche wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Nach anhaltender Kritik an Schweizer Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung setzen die eidgenössischen Geldinstitute die 2010 angekündigte „Weißgeldstrategie“ nunmehr um. Doch auch andere Länder kommen verstärkt der Forderung nach einer höheren steuerlichen Transparenz bei der grenzüberschreitenden Besteuerung nach. So hat Österreich durch die Änderung des Amtshilfe-Durchführungsgesetzes (ADG) ebenfalls die Grundlagen für Gruppenanfragen von ausländischen Finanzbehörden geschaffen.

Somit besteht für deutsche Steuerpflichtige, die unversteuertes Vermögen bei ausländischen Banken angelegt haben, ein erhöhtes „Entdeckungsrisiko“. Sie haben allerdings unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, durch eine Selbstanzeige und die Zahlung der hinterzogenen Steuern Straffreiheit zu erlangen. Die Selbstanzeige muss jedoch strengen gesetzlichen Anforderungen entsprechen, damit sie auch wirksam ist.

Gerne beraten wir Sie über die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Folgen einer Selbstanzeige und unterstützen Sie bei der Erstellung.